Sommer in Berlin
Wenn beim Reichstag die rote Sonne in der Spree versinkt, drehen die Strandbars die Musik auf: Feiner Sand zwischen den Zehen, ein Prosecco auf Eis in der Hand und das Plätschern des Wassers vor der Strandliege – so lässt sich der Sommer in der Stadt wunderbar aushalten.
Berlin liegt vielleicht nicht am Meer, aber Berlin liegt am Strand – und die Hauptstädter surfen geradezu von einem Ort zum nächsten: Im Sommer ist die ganze Stadt eine einzige Fiesta im märkischen Sand. Was das Café del Mar für Ibiza, ist das Badeschiff für Berlin. Oder der Oststrand. Oder das Strandbad Wannsee.
Mit dem Blick auf Fernsehturm, Museumsinsel oder Spreedampfer lebt die Hauptstadt im Sommer metropolitan-mediterran und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten: von Beachvolleyball und Open-Air-Partys bis zu Dampferfahrten und Ausflugszielen im Grünen.
Im Sommer ist Berlin einfach ganz besonders schön. Vor allem in den zahlreichen Beachbars, von denen es mittlerweile 15 am Wasser gibt. Die erste war 2002 die Strandbar Mitte am Monbijoupark, und seither kommen jedes Jahr neue hinzu. Das Spektrum reicht vom Badeschiff an der Arena bis zum Reggae-Treffpunkt Yaam. Sie alle liegen auf Flächen, die irgendwann einmal einer endgültigen Nutzung zugeführt werden sollen, weshalb das Strandbar-Leben einstweilen im Provisorium gedeiht. Aber dort macht es sich ganz prächtig.







