Auf zur „klügsten Nacht des Jahres“

Am Samstag, dem 11. Juni, steht die Nacht in Berlin wieder ganz im Zeichen der Forschung. 74 wissenschaftliche Einrichtungen öffnen ihre Türen und laden ein zur 16. Langen Nacht der Wissenschaften.

Seltene Einblicke für Groß und Klein – auf der LNDW 2016. (Foto ©Peter Himsel, Campus Berlin-Buch) 

Spannend wird es bereits bei der Eröffnung: „Krachen, Klicken und Knistern“ ist für den Start der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften am Samstag, dem 11. Juni, angekündigt. Hinter der Ton-Kollage „Sounds of Science, die zu Beginn der Veranstaltung eingespielt wird, verbergen sich Geräusche aus Berliner wissenschaftlichen Einrichtungen. Besucherinnen und Besucher können raten, was genau jeweils dahinter steckt.

Offiziell los geht’s um 17 Uhr im Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin. Und das Startsignal gibt die Berliner Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres. Aber es gibt natürlich noch viel mehr zu hören, zu sehen und auszuprobieren auf der 16. Langen Nacht der Wissenschaften: Auf dem Programm stehen rund 2.000 Experimente, Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen.

74 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg sind dabei. Und wie in den vergangenen Jahren ist auch 2016 das Angebot wieder vielfältig und abwechslungsreich. Es umfasst 5 Interessengebiete: „Natur und Medizin“, „Technik“, „Mensch und Gesellschaft“, „Kunst und Kultur“ sowie „Interdisziplinär“.

Auf dem Forschungscampus Berlin-Buch etwa können Kinder und Erwachsene ins Kino gehen. Aber natürlich in kein übliches. Vielmehr werden Live-Versuche mit modernsten Lichtmikroskopen vor- und durchgeführt.

Computerfans kommen im Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik in Berlin-Dahlem auf ihre Kosten. Denn dort wird am Samstag, 75 Jahre nach der Erfindung des ersten programmierbaren Computers in Berlin, ein funktionsfähiger Nachbau gezeigt. Die Humboldt-Universität Berlin demonstriert in einem durch Berlin rollenden Forschungslabor, was Fingerabdrücke und Blutspuren am Tatort verraten. Und Forscher der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zeigen das 3-D-Modell der Überreste eines Babys aus der Steinzeit.  

Für das Publikum geöffnet sind die Türen der teilnehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen in der klügsten Nacht des Jahres bis Mitternacht. Auf insgesamt 20 Routen fahren Shuttle-Busse. Eintrittskarten, die auch als Fahrschein für die An- und Abreise im ABC-Tarif-Bereich gelten, gibt’s unter anderem an den Automaten und in den Verkaufsstellen von S-Bahn und BVG – könne aber auch über die Website der Veranstaltung bezogen werden. Einzeltickets kosten 14 Euro, ermäßigte Tickets 9 Euro. /vdo

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